Gastartikel: Conversion Rate Optimization leicht gemacht

Im Online Marketing-Bereich gibt es zahlreiche Wege, wie mehr Besucher auf die eigene Seite geleitet werden können – SEO ist nur eine davon. Aber auch wenn die Frage trivial erscheinen mag: Was tut man nun am besten, wenn ein Benutzer tatsächlich auf die eigene Webseite kommt? Normalerweise sieht der Benutzer zunächst eine Landingpage oder die Hauptseite. Die Landingpage orientiert sich dabei im Optimalfall an den Bedürfnissen der Kunden. Entsprechend sollte diese Seite – die den ersten Kontaktpunkt für Seitenbesucher darstellt – perfekt sein. Es gibt schließlich keine zweite Chance für einen ersten Eindruck!

Verzichtet der Betreiber auf eine Optimierung seiner Landingpage, verschenkt er Umsatzpotential. Wer die Landingpage optimiert, kann in weiterer Folge auch die Conversion Rate – also die Anzahl von erfolgreichen Abschlüssen in Relation zu den Besucherzahlen – steigern.

DIE OPTIMIERUNG DER CONVERSION RATE

Doch wie erfolgt eine Conversion Rate Optimierung? Gibt es Tipps und Tricks, wie die Conversion Rate gesteigert werden kann? Wir zeigen im Folgenden einen Prozess auf, wie die Conversion Rate systematisch gesteigert werden kann:

Schritt Nummer 1

DIE ANALYSE

Zuerst sollten Sie die betriebswirtschaftlichen Ziele der Conversion Optimierung formulieren. Im Rahmen der Formulierung ist es wichtig, dass eine Analyse erstellt wird, um die Handlungsprozesse zu erkennen. Das Ziel der Analyse? Die Bedürfnisse und Erwartungen der Besucher ermitteln und in weiterer Folge weitere Schritte setzen, damit Sie die Vorstellungen auch erfüllen können. Besonders wichtig ist, dass Sie etwaige (potentielle) Schwachstellen dokumentieren und beseitigen.

Schritt Nummer 2

DIE PLANUNG

Die Erkenntnisse der Analyse werden im Zuge der Planung ausgewertet und in Verbesserungsvorschläge umgewandelt. Das Ziel der Planung? Etwaige Schwachstellen der Webseite erkennen und definieren, damit diese in weiterer Folge behoben werden können. So können Sie die Prozesse optimieren und gewinnbringende Maßnahmen setzen.

Schritt Nummer 3

DIE KONZEPTION

Im Rahmen der Konzeption können Sie alle Maßnahmen zur Optimierung etwaiger Prozesse der Seite umsetzen. Das Ziel der Konzeption? Es werden alle Inhalte erstellt, die für die spätere Conversion Optimierung benötigt werden. Nur so kommt es zu einer reibungslosen Implementierung.

Schritt Nummer 4

TESTING

Beim Testing handelt es sich um das systematische Ausprobieren der Konzeption im Live-Betrieb. Hier ist das Ziel, dass alle Optimierungsmaßnahmen umfassend getestet und verglichen werden, sodass am Ende analysiert werden kann, ob die Webseite einen wirtschaftlichen Nutzen mit sich bringt oder nicht.

Schritt Nummer 5

ROLLOUT

Nun können Sie die Inhaltsvarianten mit den besten Testergebnissen „ausrollen“, also tatsächlich in die Webseite implementieren. Dabei sollten Sie natürlich nicht alle Änderungen auf einmal ausrollen, sondern nach und nach einzelne Veränderungen testen und sehen, wie diese sich auf die Conversion Rate auswirken.

WEITERE TIPPS UND TRICKS

Beachten Sie aber auch den Umstand, dass die Conversion-Rate-Optimierung umso erfolgreicher wird, je mehr Besucher Sie haben. Das liegt daran, dass dadurch die statistische Relevanz Ihrer Tests erhöht wird, Sie also mit größerer Sicherheit sagen können, ob eine Änderung zu einer besseren Conversion Rate geführt hat oder nicht. Um mehr Besucher für Ihre Webseite zu erhalten, eignet sich zum Beispiel die Suchmaschinenoptimierung. Folgende Stellschrauben Ihrer SEO-Strategie sollten Sie auch im Rahmen der Conversion Rate Optimierung beachten:

Tipp Nummer 1

DIE VERBESSERUNG DER ONPAGE-OPTIMIERUNG

Wurden Titel, Überschriften und Meta-Beschreibungen gesetzt? Gibt es Keywords? Wurden die Produktbilder auch richtig benannt und den jeweiligen Varianten angepasst? Basics, die erledigt werden müssen, um überhaupt eine Chance zu haben, von den Suchmaschinen gefunden zu werden. Auch hier sollte man Varianten testen.

Tipp Nummer 2

DIE ENTFERNUNG VON DUPLICATE CONTENT

Duplicate Content – also doppelter Inhalt – ist der Todesstoß jeder Webseite. Erkennt Google Duplicate Content, wird die Webseite automatisch schlechter platziert. Wenn Sie mehrere Landigpages auf verschiedenen URLs testen, dann sollten Sie unbedingt das canonical Tag richtig setzen.

Tipp Nummer 3

RELEVANTE INHALTE

Bieten Sie Ihren Kunden relevante Inhalte und Informationen. Kopieren Sie einerseits keine Texte (doppelter Content) von anderen Seiten, vernachlässigen Sie andererseits aber keine Produkte, weil Sie keine Lust auf die Erstellung der Produktbeschreibung haben. Denken Sie daran, dass Ihre Besucher Informationen wollen! Auch der Inhalt kann einen Einfluss auf die Conversion Rate haben. Gut geschriebene Texte können die Kaufrate durchaus verdoppeln.

Tipp Nummer 4

FÜR ECOMMERCE-SEITEN: DIE WARENKORB-OPTIEMIERUNG

Der Bestell-Prozess ist ein kritischer Punkt. Hier entscheidet sich der Kunde oft noch für den Abbruch. Vor allem dann, wenn es zahlreiche Wege sind, die er zu gehen hat, bevor er endlich den Einkauf abschließen kann. Machen Sie es dem Kunden so einfach wie möglich und verzichten Sie auf umständliche oder komplizierte Vorgänge, die dazu führen, dass der Kunde den Verkauf doch noch abbricht.

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